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Evakuierung der Albert-Schweitzer-Klinik Northeim

DRK Symbolbild
Verfasst von Steffen Gellert am 19. August 2012.

Am Sonntag, dem 19.08.2012, wurde die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Göttingen um 07:21 Uhr nach Northeim zu einem Krankenhausbrand alarmiert. Die Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen des Deutschen Roten Kreuzes, ASB, JUH und MHD, die gemeinsam in der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des Landkreis Göttingen arbeiten, wurden alarmiert.

Die Sammelstelle für die gerade erst aufgestanden Helfer war die Zimmermannstraße, wo es zu einer ersten Lagebesprechung aller Einsatzkräfte kam. Die erste Lagemeldung war Feuer auf 2 Stationen des Krankenhauses Albert- Schweizer. Das DRK Duderstadt war mit zwei 4 Tragewagen im Einsatz.

Nach einer Einweisung in die aktuelle Lage, ging es im Verband mit Blaulicht nach Northeim. Dort sammelten sich die SEG aus Göttingen und Einbeck auf dem Markkauf-Parkplatz.

Weitere Einsatzkräfte befanden sich ganz in der Nähe des Albert- Schweizer Krankenhaues. Rettungshubschrauber flogen Intensivpflichtige Patinten in die umliegenden Krankhenhhäuser, da die Intensivstation direkt unter der Brennenden Station lag. Andere Patienten wurden mit der SEG Northeim transportiert.

Zu dem Zeitpunkt war das Feuer von der Feuerwehr soweit unter Kontrolle und die SEG Göttingen hatte den Befehl wieder abzurücken. Das Krankenhaus war immer noch mit ca. 120 Patinenten bewohnt. Verwundert zogen die Einsatzkräfte ab. Sie wunderten sich, das nicht Evakuiert wurde.

Doch am selben Tag um 19.35 Uhr rückte die SEG Göttingen wieder Richtung Notheim an.

Immer wieder entstanden Glutnester in der Zwischendecke des Krankenhausen, zudem war es jetzt noch einsturzgefährdet. Auch aus anderen Landkreisen rückten sämtliche Schnelle Einsatzgruppen an. Sammelplatz für alle war der Markkaufparkplatz, dort war auch die Einsatzleitung.

Nun hieß es Geduld haben. Die Organisierung einer kompletten Evakuierung von 120 Patineten ist sehr aufwändig. Um ca. 21.00 Uhr begonnen die ersten mit dem Abtransport der Patineten. Im Einsatz waren ca. 120 Rettungskräfte sowie Krankentransportwagen aller Hilfsorganisationen.

Die Evakuierung dauerte bis 4 Uhr morgens des Montags an. Alle Einsatzkräfte aus Duderstadt haben den Einsatz gut überstanden.